Neue Brustkrebsdiagnostik: Europaweit 1. PEM-Gerät in Ludwigshafen
Positronen-Emissions-Tomographie liefert zuverlässiges Untersuchungsergebnis
Seit Jahresbeginn 2012 bietet die Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin Dres. Blynow, Müller, Kowalski (im Mosch-Hochhaus) in der Ludwigshafener City ihren Patienten eine neue Hightech-Untersuchung in der bildgebenden Diagnostik an: die europaweit erste Positronen-Emissions-Mammographie (PEM).
Dr. Frank Müller, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin und ausgewiesener PET-Experte brachte diese nuklearmedizinische Innovation nach Deutschland. Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Dr. Müller mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als hochempfindlicher Methode für die Tumordiagnostik. Das neue PEM-Gerät in seiner Praxis ist eine Spezialanwendung - der seit langem bekannten Positronen-Emissions-Tomographie - zur Entdeckung von Brustkrebs bereits im Frühstadium.
Die ersten Untersuchungsergebnisse sind mehr als überzeugend: "Die neue Methodik spart den betroffenen Frauen wertvolle Zeit und bietet gleichzeitig höhere Zuverlässigkeit bei der Diagnose von Brustkrebs im Vergleich zu allen anderen Untersuchungsverfahren." Ein Beispiel ist die Überprüfung der Wirksamkeit von Chemo- oder Strahlentherapien. Mit bisherigen Diagnoseverfahren vergehen circa drei Monate, bis ein Therapieerfolg beurteilen werden kann. Die PEM benötigt gerade einmal zwei Wochen, so die Ergebnisse US-amerikanischer Studien.
Dr. Müller, der zugleich Vorsitzender des deutschlandweiten Vereins zur Förderung und Verbreitung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET e.V.) ist, ist von der Überlegenheit der PET-Technologie in der Brustkrebsdiagnostik überzeugt: "Besonders vorteilhaft ist die PEM deshalb, weil mit einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei verdächtigen Stellen, die sich bei einer PEM auf dem Untersuchungsbildschirm zeigen, tatsächlich um einen Brusttumor handelt, Bei anderen Verfahren erweisen sich Verdachtsmomente häufiger auch als Fehlalarm. Frauen werden durch die falsch positiven Befunden beunruhigt und es beginnt ein Untersuchungsmarathon.“
Tumor oder Zyste
Mit dem neuen System - das in Deutschland von Medicor angeboten wird, ist die Ludwigshafener Radiologiepraxis in der Lage, betroffenen Patientinnen an nur einem Tag, eine zuverlässige Diagnose mitzuteilen.
Nachdem eine radiographische Mammographie einen Tumorverdacht liefert, stellt die anschliessende PEM fest, ob es sich wirklich um einen Tumor oder um eine harmlose Zyste handelt. Bestätigt die PET-Untersuchung der Brust den Tumorbefund, kann in unmittelbarem Anschluss bei der Patientin eine PEM-gesteuerte Biopsie vorgenommen werden. Darüber hinaus kann - falls nötig und ohne zusätzliche Strahlenbelastung, denn der FDG-Tracer reichert sich nicht nur im Brustgewebe, sondern körperweit in Tumorzellen an - in der Ludwigshafener Praxis eine Ganzkörper-PET angeschlossen werden, um zu kontrollieren, ob sich die verdächtigen Tumorzellen bereits über die Lymphknoten der Achsel hinaus im Körper verbreitet haben.
Die Praxis ist schon über ein Jahrzehnt eine Pionierpraxis in Sachen PET. Der Komfort einer einzigen Gesamtuntersuchung zur endgültigen Verdachtsabklärung wird darüber hinaus durch einen hohen Untersuchungskomfort ergänzt. Die Patientin sitzt vor dem Gerät, sie muss in keine Untersuchungs-Röhre und der Druck auf die Brust während der Untersuchung ist wesentlich geringer als bei einer Mammographie."
Auch bei der Strahlenbelastung der Untersuchung muss die PEM den Vergleich mit anderen Untersuchungsverfahren nicht scheuen. Je nach Körpergewicht liegt diese bei nur der Hälfte oder einem Viertel einer computertomographischen Untersuchung. "PEM ist die Methode der Wahl zur zuverlässigen Diagnose von Brustkrebs." Für Dr. Müller bietet sich das neue High-End-Gerät in seiner Praxis für alle Frauen als überlegenes Verfahren an. Besonders ansprechen möchte er Frauen mit Verdacht auf Brustkrebs, Brustkrebspatientinnen während der Therapie und in der Nachsorge, Patientinnen mit Brustimplantaten und jüngere Frauen mit dichtem Brustgewebe. Momentan müssen gesetzlich Versicherte eine solche Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen. Dr. Müller und seine Kollegen setzen sich jedoch dafür ein, dass die PEM eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen wird.
www.radiologie-ludwigshafen.de
www.medicor.de





