Die Kliniken Nordoberpfalz AG weitet ihr radiologisches Netzwerk mit iSoft Radiology aus
Die Klinikgruppe ermöglicht durch die Anbindung des Krankenhauses Tirschenreuth sowie des Krankenhauses Waldsassen an das zentrale Netzwerk die standortübergreifende Verfügbarkeit von Behandlungsdaten.
Mit dem Radiologie-Informationssystem iSoft Radiology wird die Kliniken Nordoberpfalz AG ihr diagnostisches Netzwerk um zwei zusätzliche Standorte erweitern. Mit der Einführung des Systems in der Region Nord, Tirschenreuth und Waldsassen, werden nun zwei weitere Krankenhäuser der Gruppe in Zusammenarbeit mit iSoft in das entstehende Netzwerk integriert und können so neben den Standorten Weiden und Kemnath in Zukunft auch auf Ressourcen des gemeinsamen Netzwerks zugreifen. Auf diese Weise kann die Gruppe einheitliche Patientenakten im Behandlungsprozess zur Verfügung stellen, die die Befundung wesentlich beschleunigen. Unnötige Wartezeiten und Doppelbehandlungen entfallen und die Behandlungsqualität kann bei niedrigeren Kosten sogar erhöht werden.
Gerade in Gebieten mit niedriger Bevölkerungsdichte, wie etwa der Oberpfalz, ist eine optimale Gesundheitsversorgung nur durch gemeinsame und effiziente Nutzung knapper Ressourcen möglich. Aufgrund des fortschreitenden Kostendrucks entsteht für Kliniken in solchen Regionen die Notwendigkeit, arbeitsteilige Strukturen aufzubauen. Ziel ist die einrichtungsübergreifende Einbindung verschiedener Standorte und Erbringer von medizinischen Leistungen. Dazu werden flexible und transparente IT-Systeme benötigt, die auch in heterogene IT-Strukturen problemlos integriert werden können.
„Für uns als Klinikgruppe mit acht Standorten in der Region ist es besonders wichtig, wirtschaftlich und effizient zu arbeiten“, so der Leiter der zentralen EDV, Robert Dworschak „Daher wollen wir mittelfristig durch die Anbindung all unserer Häuser an ein zentrales radiologisches Netzwerk Einsparpotenziale nutzen, um unseren Patienten auch weiterhin Spitzenmedizin zu erschwinglichen Kosten bieten zu können. Dies wird uns außerdem erlauben, hausübergreifend einheitliche Patientenakten einzurichten, die die Qualität der medizinischen Leitungen steigern und die Behandlungsgeschwindigkeit durch die zeitnahe Bereitstellung von Informationen wesentlich erhöhen werden. Mit isoft haben wir den zuverlässigen Partner gefunden, der die geforderte Flexibilität und Skalierbarkeit der Lösungen bietet.“
Herausforderung Heterogenität der IT-Landschaft
Wie bei vielen Leistungserbringern im Gesundheitswesen ist auch in der Klinikgruppe Nordoberpfalz eine Vielzahl verschiedener IT-Systeme im Einsatz. Es handelt sich hierbei um gewachsene Strukturen, die einen nahtlosen Austausch von Behandlungsinformationen erschweren. Daher ist eine besondere Herausforderung innerhalb des Projekts am Standort Tirschenreuth die Integration eines Master Patient Indexes (MPI). Diese Lösung ist notwendig, um Daten eines spezifischen Patienten, die in verschiedenen Einrichtungen, Systemen und Formaten gespeichert sein können, in eine dem Patienten eindeutig zuordenbare elektronische Patientenakten zusammenzuführen. Hier wird iSOFT eine konsistente und transparente Lösung in das System integrieren.
Der Vertrag ist auf die Dauer von fünf Jahren ausgelegt. Dabei investiert die Klinikgruppe über 100.000 Euro in Software-Lizenzen und Dienstleistungen sowie in Pflege und Support des neuen Systems. Auf diese Weise macht die Kliniken Nordoberpfalz AG einen weiteren Schritt in Richtung eines einheitlichen radiologischen Netzwerks und die Bereitstellung elektronischer Patientenakten. Der Ausbau des radiologischen Systems mit iSoft Radiology wird die schnelle und qualitativ hochwertige Verfügbarkeit radiologischer Dienstleistungen in den angebundenen drei Häusern ermöglichen. Dies bedeutet für die Gruppe eine signifikante Steigerung der Behandlungsqualität bei gleichzeitig sinkenden Kosten durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen.
Das Krankenhaus Tirschenreuth
Das Krankenhäuser Tirschenreuth und Waldsassen sind Häuserder Grundversorgung mit insgesamt 245 Betten. Jährlich werden hier über 8.500 Patienten, innerhalb der Einhäusigkeit der beiden Kliniken, stationär behandelt. Die Krankenhäuser sind Teil der Kliniken Nordoberpfalz AG, die mit acht Standorten in der Region die Versorgung in der nördlichen Oberpfalz sicherstellt. Durch die Möglichkeit der Telemedizin können Ärzte weit entfernter Spezialkliniken in die Diagnostik einbezogen werden. Hier werden zum Beispiel Röntgenbilder, die mit der digitalen Röntgenanlage aufgenommen wurden, über Datenfernleitung an eine Spezialklinik übermittelt. Während einer Konferenzschaltung können die Ärzte dann gemeinsam eine Diagnose stellen oder über die Möglichkeiten der weiteren Behandlung beraten und entscheiden.
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