Radiologie macht mobil

So mancher Arbeitsablauf hat sich über die Jahre eingeschliffen und es besteht keine Notwendigkeit, etwas zu ändern. Doch auf einmal zeigt einem ein unvorhergesehenes Ereignis die Grenzen des bisherigen auf und man stellt fest, dass es sich nicht um eine zuverlässige Lösung, sondern halt doch nur um ein Provisorium handelt.

Zu den bekanntesten Workarounds in der Radiologie zählen sicherlich mobile Lösungen zur Bild- und Befundverteilung. Schon längst konnte man auf Messen und Kongressen Lösungen sehen, die für eine professionelle Übertragung von Bildern und Befunden sorgen. Außerdem war man sich sicher: Teleradiologie stellt heute kein Problem mehr dar und ist jederzeit überall verfügbar.

Doch dann kommt so ein kleines Virus und zeigt einem mehr als deutlich, dass es nicht so einfach ist, anstatt in die Klinik zu fahren von zuhause aus zu diagnostizieren oder den Kolleg*innen online beratend zur Seite zu stehen. Der mobile Arbeitsplatz für die Radiologie ist auf die Schnelle doch nicht so einfach zu realisieren. Da bedarf es neben dem Wissen, eine sichere Verbindung zum PACS-Server aufzubauen, schon auch noch dem ein oder anderen Softwarepaket und eventuell auch eines Displays, das die notwendigen Normen erfüllt.

Im Rahmen dieses Themen-Specials werden Lösungen vorgestellt, die es ermöglichen Arbeitsabläufe neu zu gestalten und eventuell auch zu automatisieren, nicht nur um die Bild- und Befundübertragung zu Patienten und Zuweisern zu verbessern, sondern auch um eventuell vom Homeoffice aus zu befunden und Entscheidungen zu treffen, damit die Patientenbehandlung vor Ort – in der Praxis oder in der Klinik – ohne Verzögerung fortgesetzt werden kann.

Speziell für die Corona-Krise bedarf es ebenfalls vielerorts zusätzlicher mobiler Röntgengeräte oder Computertomographen, um der steigenden Anzahl an Lungenaufnahmen Herr zu werden.

Kategorisiert nach Software, Hardware und Röntgensystemen möchten wir mit dem Special einen schnellen Weg zu zuverlässigen Lösungen zeigen.

Bewegte Bilder

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